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Externe Schweißaufsicht nach ISO 14731 — Aufgaben, Pflicht und Kosten

Wann ein Betrieb eine externe Schweißaufsichtsperson braucht, was sie übernimmt und wovon ihr Honorar abhängt. Und für die andere Seite des Vertrags: wie du als externe SAP fünf Betriebe, fünf WPS-Register und fünf Audit-Termine sauber getrennt hältst.

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Was SchweißAufsicht für externe Auftragnehmer löst

Multi-Mandanten-Verwaltung

Alle Betriebe in einer App. Saubere Datentrennung — kein Mandant sieht die Daten des anderen.

Mandanten-Übersicht auf einen Blick

Welcher Betrieb hat bald eine Schweißer-Qualifikation ablaufen? Wo steht der nächste Audit?

Mobiler Zugriff für alle Mandanten

Beim Kunden vor Ort sofort zugreifen — WPS, Schweißer-Profile, NCRs direkt auf dem Tablet.

DSGVO-konforme Datentrennung

Technische Mandantentrennung nach DSGVO-Anforderungen. Kein Datenmischmasch zwischen Betrieben.

FAQ für externe Schweißaufsicht

Kann ich als externe Schweißaufsicht mehrere Betriebe verwalten?+

Ja, das Enterprise-Paket unterstützt Multi-Mandanten-Verwaltung mit sauberer Datentrennung pro Mandant.

Sind die Daten der einzelnen Mandanten voneinander getrennt?+

Ja, die Datentrennung ist technisch sichergestellt. Kein Mandant kann auf Daten eines anderen zugreifen.

Wie funktioniert die Abrechnung für Beratungsbüros?+

Das Enterprise-Paket wird individuell kalkuliert. Sprich uns an für ein Angebot.

Kann ich SchweißAufsicht meinen Kunden empfehlen?+

Ja, du kannst Kunden eine eigene Lizenz empfehlen oder als externe Schweißaufsicht den Mandanten-Zugang nutzen.

Wann muss ein Betrieb eine externe Schweißaufsicht beauftragen?+

Wenn ein schweißtechnischer Betrieb keine eigene qualifizierte Schweißaufsichtsperson (IWE/IWT/IWS) stellt, die nach EN 1090 bzw. ISO 14731 geforderten Aufgaben aber abgedeckt sein müssen — oder zur Vertretung bei Urlaub und Krankheit.

Was kostet eine externe Schweißaufsicht?+

Die Kosten hängen vom Umfang ab: geforderte Ausführungsklasse (EXC), Häufigkeit der Vor-Ort-Termine, Mandantenzahl und Dokumentationsaufwand. Eine pauschale Zahl gibt es nicht — die Bandbreite reicht von punktueller Beratung bis zur dauerhaften Mandats-Betreuung.

Was ist eine externe Schweißaufsicht — und wann braucht ein Betrieb sie?

Eine externe Schweißaufsichtsperson (SAP) ist eine qualifizierte Fachkraft (IWE, IWT oder IWS nach ISO 14731), die nicht beim Betrieb angestellt ist, sondern auf vertraglicher Basis die Schweißaufsicht übernimmt. Ihre Aufgaben und Verantwortlichkeiten sind dieselben wie die einer internen Schweißaufsicht: Überwachung der Schweißprozesse, Freigabe von Schweißanweisungen (WPS), Kontrolle der Schweißerqualifikationen und Sicherstellung der normativen Anforderungen nach EN 1090 bzw. ISO 3834.

Typische Anlässe, bei denen ein Betrieb eine externe Schweißaufsicht beauftragt:

  • EN 1090-Pflicht ohne eigene SAP: Ein Betrieb benötigt für die CE-Kennzeichnung von Stahlbaukonstruktionen eine qualifizierte Schweißaufsicht — hat aber intern niemanden mit dem erforderlichen Qualifikationsniveau (IWE/IWT/IWS).
  • Urlaubs- und Krankheitsvertretung: Fällt die interne Schweißaufsicht aus, muss eine externe SAP die Kontinuität der Überwachung sicherstellen — damit laufende Aufträge nicht ins Stocken geraten.
  • Übergangsphase bei Zertifizierung: Beim Aufbau einer neuen schweißtechnischen Fertigung oder während der Erstqualifizierung interner Mitarbeitender übernimmt die externe SAP die Verantwortung bis zur Übergabe.

Die Verantwortung für die Schweißaufsicht wird dabei vertraglich delegiert — die externe SAP trägt dieselbe normative Verantwortung wie eine interne. Entscheidend ist, dass die Delegation schriftlich dokumentiert ist und Umfang, Befugnisse sowie Berichtspflichten klar geregelt sind.

Was kostet eine externe Schweißaufsicht?

Eine pauschale Zahl gibt es nicht, und jede im Netz kursierende wäre geraten: Das Honorar wird frei vereinbart, es gibt keine Gebührenordnung. Seriös lässt sich nur sagen, wovon es abhängt. Diese fünf Faktoren bestimmen den Aufwand:

  • Geforderte Ausführungsklasse: EXC2 verlangt ein Wissensniveau ab IWS/EWS, ab EXC3 ist IWT/EWT oder IWE gefordert (EN 1090-2, Tabelle 14/15). Das höhere Qualifikationsniveau ist die größte Einzelstellschraube.
  • Präsenz vor Ort: Die Schweißaufsicht muss die Fertigung tatsächlich überwachen können. Wie oft sie dafür im Werk sein muss, hängt von Auftragslage, Schichtbetrieb und Nahtaufkommen ab — nicht von einer Norm-Vorgabe.
  • Umfang der übertragenen Aufgaben: Anhang B der ISO 14731 listet die Aufgabenbereiche auf. Ob die externe SAP alle übernimmt oder nur einzelne (etwa WPS-Freigabe und Schweißerqualifikation), steht in der Bestellungsurkunde.
  • Zustand der Dokumentation: Ein Betrieb mit gepflegtem WPS-Register und aktuellen Prüfbescheinigungen bindet deutlich weniger Zeit als einer, bei dem die Nachweise erst zusammengesucht werden müssen.
  • Dauer des Mandats: Eine Urlaubsvertretung über sechs Wochen wird anders kalkuliert als eine dauerhafte Betreuung, und eine einmalige Audit-Begleitung anders als beides.

Üblich sind Stunden- oder Tagessätze für die Vor-Ort-Termine, häufig kombiniert mit einer monatlichen Pauschale für die laufende Betreuung zwischen den Terminen. Wer vergleichen will, sollte Angebote deshalb nicht über den Satz vergleichen, sondern über den enthaltenen Leistungsumfang — vor allem über die Zahl der Vor-Ort-Tage und die Frage, wer die Dokumentation pflegt.

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